WENN ICH PERSÖNLICH EIN WUNDER VOLLBRINGEN KÖNNTE…

WENN ICH PERSÖNLICH EIN WUNDER VOLLBRINGEN KÖNNTE…

Die #GlückundWunder-Challenge hat mich diese Woche wieder zu einem neuen Beitrag inspiriert.
Was würde ich tun, wenn ich persönlich ein Wunder vollbringen könnte?

Wäre es Weltfrieden?
Alle Meere von dem ganzen Müll befreien?
Würde ich mich aktiv gegen die Tierquälerei stellen?
Oder mich für Menschenrechte einsetzen?

All diese Themen werden tagtäglich von den Medien präsentiert. Sie sind präsent. In so vielen Köpfen. Nachrichten, Bilder, Schlagworte – geprägt von den Medien.
Sie werden auf einem Silbertablett serviert, mit einer vorgefertigten Meinung. Man merkt es im ersten Moment vielleicht nicht direkt. Aber hinter jeder Aussage steckt eine Tendenz. Eine Meinung eines Menschen. Nicht vollkommen objektiv betrachtet.

Wir leben in einer Welt voller Vorurteile, Maßstäbe, gesellschaftlichen Konventionen. Und ich glaube, wenn ich ein Wunder vollbringen könnte – würde ich genau DAS ändern.

Der Kern des Ganzen. Die ganzen Kleingeister verschwinden lassen. Ich würde mir wünschen, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat sich seine eigene Meinung zu bilden. Für die eigenen Werte einzustehen. Nicht „in die Wiege gelegt“ zu bekommen, dass die Hautfarbe einen Menschen definiert. Dass Geld deinen Wert bestimmt. Dass Tiere in der Hierarchie unter Dir stehen.

Wir sollten uns alle auf einer Ebene betrachten können. Meinungen austauschen können, Meinungen bilden. Auf einem Fundament von Fakten. Unvoreingenommen.

Nicht getrieben von einem Präsidenten, der zum Diktator wird.
Von der Familie – die immer nur das Beste für einen will.
Nicht von Facebook, Twitter oder Instagram. Radio, Fernsehen oder Tageszeitung.
Ich glaube, wenn diese Hasstiraden aufhören. Kein Krieg gepredigt wird und keine Anhänger gesucht werden.
Wenn Liebe, Liebe sein darf- ganz gleich ob zwischen Mann und Mann, Frau und Mann oder Frau und Frau. Wenn sich niemand in der Hierarchie ganz oben sehen will.
Wenn jeder darüber nachdenkt, dass wir im Grunde alle gleich – alle Menschen, alle auf dem gleichen Planeten sind.

Dann wäre der erste Schritt getan. Der erste Schritt gegen die ganze Dummheit, die immer präsenter für mich wird auf diesem Planeten.

Damit Feministinnen unnötig werden. Weil Frau und Mann gleichgestellt sind.

Damit die Flüchtlingsdebatte (und Seebrücke, statt Seehofer) nicht diskutiert werden muss.

Damit jeder den Wert seines Gegenübers kennt.

Damit Tiere nicht aussterben, weil die Zähne so wunderschönen Schmuck abgeben würden.

Damit Wasser kein Konsumgut wird.

Damit es ein miteinander statt gegeneinander gibt.

Oder damit ich Bücher lesen kann, ohne mich dafür zu rechtfertigen, aus welchem Genre sie kommen oder welches Thema sie aufgreifen. Wie die Protagonisten handeln oder das Setting aufgebaut ist.

Mit diesem Text möchte ich keine Werte oder Ansichten schlecht reden. Eher in Frage stellen.
Mit diesem Text möchte ich mich gegen Vorurteile aussprechen.
Gegen Kleingeister dieser Welt.
Für Toleranz.
Und gegen Feindlichkeit jeglicher Art.

 

 

Lena.



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